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Projekt „HuBertDA“ des Klinikums Stuttgart von der Robert-Bosch Stiftung gefördert
 
Das Projekt

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat jüngst das Projekt „Delir und Demenz – Hilfsnetz für Stuttgarter Migranten“ in das Bundesprogramm „Lokale Allianzen“ aufgenommen. Das Hilfsnetz ist Teil des mehrjährigen, von der Robert Bosch Stiftung unterstützten Aktionsprogrammes „HuBertDA“ am Klinikum Stuttgart. Das Förderprogramm „Lokale Allianzen“ ist eine zentrale Maßnahme des Bundesfamilienministeriums in der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“, die auf Bundesebene seit September 2014 umgesetzt wird. Mit der Aufnahme in das Programm ist eine Förderung des Bundes in Höhe von 10.000 Euro verbunden. Das Klinikum Stuttgart gehört damit zu den 41 geförderten „Lokalen Allianzen“ in Baden-Württemberg.

Das Aktionsprogramm „HuBertDA“ am Klinikum Stuttgart steht für „Handeln im Hier und Jetzt! Bereit zum Demenz- und Alterssensiblen Krankenhaus“ und wird geleitet von Privatdozentin Dr. Christine Thomas, Ärztliche Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie für Ältere im Zentrum für Seelische Gesundheit am Krankenhaus Bad Cannstatt. Ziel des multiprofessionellen und interdisziplinären Aktionsprogrammes ist die Anpassung des Versorgungs- und Behandlungsangebotes an die Bedürfnisse älterer und demenzerkrankter Patienten im Katharinenhospital und im Krankenhaus Bad Cannstatt. Damit verbunden ist die Optimierung von Diagnostik und Therapie bei akut erkrankten, hochaltrigen Patienten mit kognitiven Störungen. Dies wird unter anderem durch Vernetzung vorhandener Expertise am Krankenbett erreicht. In den Notaufnahmen wird ein psychogeriatrisches Screening umgesetzt, das dann zu einer erweiterten psychoneurogeriatrischen Diagnostik führt. Die Zusammenarbeit der Klinik mit dem Interdisziplinären medizinischen Zentrum, der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Geriatrie und dem Geriatrischen Zentrum am Krankenhaus Bad Cannstatt ist dabei ein wesentlicher Bestandteil einer individualisierten Behandlung. Insgesamt werden so Behandlungserfolg und Zufriedenheit der Patienten verbessert, da Komplikationen durch Delir, Sturz oder Immobilität reduziert werden.

Durch die Aufnahme in das Programm der Lokalen Allianzen, die Förderung der Robert Bosch Stiftung sowie den Einsatz eigener Mittel und gebündelter multiprofessioneller Expertise kann das Aktionsprogramm „HuBertDA“ des Klinikums Stuttgart weiter vorangetrieben werden. Ziel ist ein demenz- und alterssensibles Krankenhaus.

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     Pressesprecherin
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