Home | Veranstaltungskalender | Modellprojekte | Sozialfibel | Links

Vollstationäre Pflege - Versorgung im Pflegeheim
 
Heimkosten werden gemäß Sozialgesetzbuch XII § 61 vom Sozialhilfeträger -
hier: Landeshauptstadt Stuttgart, Sozialamt - als Hilfe zur Pflege übernommen, wenn der Bewohner, die Bewohnerin des Pflegeheims sie nicht selbst bezahlen kann.

Pflegenavigatoren der Kassen:

www.pflegelotse.de (vdek)
www.aok-pflegeheimnavigator.de
www.bkk-pflegefinder.de
 
Ein Pflegeheim ist ein Lebensort, an dem stationäre Dauerpflege angeboten wird. Es sichert grundlegende menschliche Bedürfnisse wie Wohnung, Essen, Trinken und auch die Betreuung, Versorgung und Pflege der dort lebenden Menschen.

Wer so pflegebedürftig ist, dass die Versorgung und Pflege nicht mehr in der eigenen Wohnung durchgeführt werden kann, kann in Stuttgart in eines von mehr als 50 Pflegeheimen einziehen. Dort ist die erforderliche Pflege und Versorgung durch Fachkräfte Tag und Nacht sichergestellt.

Die meisten Stuttgarter Pflegeheime verfügen heute auch über Einzelzimmer. Einige Heime haben sich spezialisiert und bieten Pflege und Betreuung für bestimmte Zielgruppen an. So gibt es Heime, die besondere Bereiche wie "Junge Pflege" oder für "Wachkoma-Patienten" anbieten. Da in den Pflegeheimen immer mehr demente Bewohnerinnen und Bewohner leben, haben die meisten Heime spezielle Konzepte und Angebote für diese Menschen.

Auch im Bereich der Heimversorgung hat das Pflegeversicherungsgesetz einheitliche Grundlagen zur Finanzierung der Pflege- und Versorgungsleistungen geschaffen, und wie im ambulanten Sektor muss jedes Heim, das mit der Pflegekasse abrechnen will, einen Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen abgeschlossen haben. Auch die Heime haben gesetzliche Mindestanforderungen an Ausstattung und Fachpersonal zu beachten.

Zusätzlich zu den Erfordernissen der Pflegeversicherung müssen alle Pflegeheime die gesetzlichen Vorgaben des Heimgesetzes erfüllen. Das Heimgesetz hat u. a. das allgemeine Ziel, Würde, Interessen und Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner von Heimen zu schützen. Um dies zu erreichen, gibt es z. B. verbindliche Regelungen über den abzuschließenden Heimvertrag, über personalrechtliche Vorgaben, über Mitwirkungsrechte der Bewohnerinnen und Bewohner, über bauliche Anforderungen etc. Die Einhaltung der heimrechtlichen Vorgaben obliegt einer eigenen Behörde, der Heimaufsicht. Die Heimaufsicht muss regelmäßig die Heime besuchen und die heimrechtlichen Vorgaben kontrollieren. An sie sind auch Beschwerden über Heime zu richten.

Wer in ein Pflegeheim einzieht, trifft eine persönliche Entscheidung von außergewöhnlicher Tragweite. Der Entscheidungsprozeß findet oft unter Zeitdruck statt und ist praktisch immer von erheblichen innerlichen Auseinandersetzungen begleitet. Oft kommen Auseinandersetzungen mit der Familie hinzu. Die umfangreichen Vorbereitungen, wie Wohnungsauflösung, Sicherstellung der Finanzierung usw. führen nicht selten zur Überlastung.
Die Themen, die bei einem Einzug in ein Pflegeheim bearbeitet werden müssen, sind derart komplex, dass eine frühzeitige und neutrale Beratung unabdingbar ist.


Liste Pflegeheime A bis Z

Liste Pflegeheime nach Bezirk
   
 

Über uns | Kontakt | Impressum | -> Ihre Bewertung dieser Seite