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Betreuungsrecht
 
Dazu gehören:

     Gesetzliche Betreuung,
     Vollmacht, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und
     Betreuungsvereine.

Das Betreuungsrecht betrifft erwachsene Menschen, die wegen

     einer psychischen Krankheit oder
     einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung

ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln können und deshalb auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

Das Betreuungsrecht regelt, wie und in welchem Umfang für eine hilfsbedürftige Person vom Gericht eine Betreuerin/ein Betreuer bestellt wird.
Das Gericht legt auch fest, welche Angelegenheiten der/die Betreuer/in regeln kann und muss. Das Betreuungsrecht dient dazu, den betroffenen Personen den notwendigen Schutz und die erforderliche Fürsorge zu gewähren, ihnen zugleich aber auch ein größtmögliches Maß an Selbstbestimmung zu erhalten.

Vollmacht

Jeder von uns kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln kann.

Sie sollten sich für diesen Fall einmal gedanklich mit folgenden Fragen befassen:

     Was wird, wenn ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin?
     Wer handelt und entscheidet für mich?
     Wird dann mein Wille auch beachtet werden?

oder noch konkreter gefragt:

     Wer verwaltet mein Vermögen?
     Wer erledigt meine Bankgeschäfte?
     Wer organisiert für mich nötige ambulante Hilfen?
     Wer sucht für mich einen Platz in einem Pflegeheim?
     Wer kündigt meine Wohnung oder meinen Telefonanschluß?
     Wie werde ich ärztlich versorgt?
     Wer entscheidet bei Operationen und medizinischen Maßnahmen?

und überhaupt:

     Wer kümmert sich um meine persönlichen Wünsche und Bedürfnisse?

Dies sind nur einige von vielen Fragestellungen. Die Antwort könnte sein, sie erteilen eine Vollmacht.

Sie benennen eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens, die bereit sind, für Sie dann zu handeln, wenn Sie es nicht mehr können. Hierbei können Sie sich von Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen leiten lassen. Sie können und sollten Anweisungen geben, wie Ihre Angelegenheiten geregelt werden sollen. Es ist sehr zweckmäßig, nach Möglichkeit die gewünschten Bevollmächtigten (z. B. Angehörige oder Freunde) bereits bei der Abfassung der Vollmacht mit einzubeziehen.

 
 

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